ID3 150Wenn die Kanzlerin höchstpersönlich vor Ort ist, passiert immer etwas "Großes". Frau Merkel hat für 2020 eine Million eAutos prognostiziert. Das werden wir wohl nicht schaffen. Aber wir sind auf einem guten Weg. Volkswagen leitet den Systemwechsel zur E-Mobilität ein: Produktionsstart des ID.3 in Zwickau.

 

Im Werk Zwickau startete die Serienproduktion des ID.3

  • ID3 h 250Festakt mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
  • Standort Zwickau wird zum größten E-Auto-Werk Europas
  • Umbau der Produktion auf Elektro stärkt Automobilstandort Deutschland und schafft starkes E-Auto-Cluster
  • Dr. Herbert Diess: „Mit dem ID.3 leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Durchbruch der E-Mobilität.“

Im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Konzernchef Dr. Herbert Diess lief das erste Fahrzeug der neuen E-Auto-Generation vom Band – ein weißer ID.3. Bis 2028 will Volkswagen konzernweit rund 22 Millionen Elektrofahrzeuge verkaufen und dem E-Auto zum Durchbruch verhelfen. Zwickau spielt dabei eine Schlüsselrolle: Erstmals wird eine große Autofabrik mit Investitionen von 1,2 Milliarden Euro komplett auf die Elektromobilität umgerüstet. Bereits im kommenden Jahr sollen rund 100.000 E-Modelle in Zwickau produziert werden. Ab 2021 werden dann bis zu 330.000 E-Autos pro Jahr vom Band laufen. Der Standort wird damit zum größten und leistungsfähigsten E-Auto-Werk Europas und übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Transformation des weltweiten Produktionsnetzwerks von Volkswagen.

Der ID.3 wird einen wichtigen Beitrag zum Durchbruch der E-Mobilität leisten. Er macht saubere, individuelle Mobilität für Millionen von Menschen erreichbar und ist ein Meilenstein für unser Unternehmen auf dem Weg, bis 2050 klima­neutral zu werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Volkswagen Konzerns Herbert Diess beim Festakt in Zwickau.

DB2019AL02440 Merkel 640

ID.3 wird bilanziell CO2-neutral produziert

IMG 7166Der ID.3 basiert auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) von Volkswagen. Die Plattform ist rein auf Elektro ausgelegt und schöpft die Möglichkeiten der E-Mobilität bestmöglich aus. So verfügt der ID.3 über hohe Reichweiten, viel Platz im Innenraum und ein dynamisches Fahrverhalten. In Deutschland wird die Basisversion weniger als 30.000 Euro kosten. Die Markteinführung des ID.3 erfolgt im Sommer 2020 europaweit nahezu gleichzeitig. Mehr als 35.000 internationale Kunden haben sich bereits jetzt einen ID.3 reserviert und als Frühbucher eine Anzahlung geleistet.

In Sachen Nachhaltigkeit setzt der ID.3 neue Maßstäbe: Er wird bilanziell CO2-neutral produziert und damit ohne sogenannten „CO2-Rucksack“ an die Kunden übergeben. Die energieintensive Batterie-Zellfertigung des ID.3 erfolgt zum Beispiel zu 100 Prozent mit Ökostrom. Derzeit noch unvermeidbare Emissionen im gesamten Produktionsprozess des ID.3 werden unter anderem durch Unterstützung des Klimaschutzprojektes „Katingan Mataya Forest Protection“ auf der indonesischen Insel Borneo ausgeglichen.

ID3 header 640

Alle 8.000 Mitarbeiter absolvieren Qualifizierungsprogramm

Mit der schrittweisen Transformation des Fahrzeugwerks Zwickau stellt Volkswagen erstmals eine große Autofabrik vollständig auf die E-Mobilität um. Die Investitionen für den Umbau belaufen sich auf rund 1,2 Milliarden Euro. In der finalen Ausbaustufe ab 2021 werden in Zwickau sechs MEB-Modelle für drei Konzernmarken gebaut. Alle 8.000 Mitarbeiter werden im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen auf die Produktion von E-Autos und den Umgang mit Starkstrom vorbereitet. Insgesamt absolviert die Zwickauer Mannschaft bis Ende 2020 rund 13.000 Trainingstage. Damit entstehen am Standort Zwickau langfristig zukunftsfeste Arbeitsplätze.

„Der ID.3 ist ein High-Tech-Auto aus einer High-Tech-Fabrik. Mit rund 1.700 Robotern, fahrerlosen Transportsystemen und voll-automatisierten Fertigungsprozessen zeigt Zwickau, wie eine zukunftsweisende Volumen-Produktion von Elektroautos heute aussehen muss“, so Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität der Marke Volkswagen. „Entscheidend für den Erfolg sind aber letztlich die Menschen, die das Auto produzieren: Unsere Mannschaft in Sachsen hat die zweijährige Umbauphase bis hin zum heutigen Produktionsanlauf mit viel Know-how und Engagement bewältigt. Eine großartige Teamleistung!“

DB2019AL02441 ID3 Start 640

Starkes E-Auto-Cluster am Standort Deutschland

Mit dem entschlossenen Einstieg in die E-Mobilität leistet Volkswagen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und schafft damit langfristige Perspektiven für seine rund 100.000 Beschäftigten an den deutschen Standorten. „Deutschland muss Treiber des Wandels sein und die gesamte Wertschöpfungskette der E-Mobilität beherrschen. Deshalb produzieren wir E-Autos in Deutschland und haben uns zugleich für die Entwicklung und Produktion von E-Maschinen, Batteriezellen und –systemen entschieden. In den kommenden Jahren wird in Deutschland ein starkes E-Auto-Cluster entstehen“, sagte Volkswagen-Chef Herbert Diess.

Neben der Fertigung im Werk Zwickau sind auch die Komponentenwerke Braunschweig, Kassel, Salzgitter und Wolfsburg am ID.3 beteiligt. Sie fertigen wichtige Bauteile wie die E-Maschine oder das Batteriesystem. Die Fahrzeugwerke Emden und Hannover sollen ab 2022 ebenfalls mit der Produktion von E-Autos beginnen. Zusammen mit Northvolt will der Konzern zudem eine Gigafactory für Batteriezellen in Salzgitter aufbauen.

IMG 4968

Fazit

Auch in Sachen Schnellladesäulen nimmt das Thema Elektromobilität Fahrt auf. Am 06.11. werden wir live vor Ort sein, um zu sehen, wie weit VW in Sachen autonomes Fahren ist. Ende November werden wir den neuen Passat GTE (Neuer VW Passat auch als PlugIn Hybrid) vorstellen. Ein erster Schritt in Sachen Elektromobilität. Ende Januar werden wir den "Reichweiten gesteigerten" VW e-up! testen. 260 Kilometer Reichweite ist die Herstellerangabe (IAA 2019 - e-up bis zu 260 km weit). Wir liefern die realen Zahlen.

Übrigens soll es zurzeit den e-Golf für 128 Euro im Monat ohne Anzahlung als Sonderleasing geben. Da kann man schon mal üben für den ID.3.

Linktipps

Fotos © 2019 Volkswagen Presse

ID header 640