JPK 150Porsche-Bilanz für das Jahr des Taycan: innovativ, nachhaltig und erfolgreich. Im Geschäftsjahr 2019 hat die Porsche AG die Auslieferungen, den Umsatz und das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen auf neue Bestmarken gesteigert. 2019 hat das Unternehmen 280.800 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben, das sind zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

 

Porsche: starke Autos, starke Bilanz

Der Umsatz stieg um elf Prozent auf 28,5 Milliarden Euro, das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen legte im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zu. Die operative Umsatzrendite betrug vor Sondereinflüssen 15,4 Prozent. Die Belegschaft wuchs im selben Zeitraum um zehn Prozent auf 35.429 Mitarbeiter.

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„Als ein Pionier für nachhaltige Mobilität hat Porsche in den vergangenen Jahren wichtige Weichen gestellt. 2019 war geprägt von vielen emotionalen Neuheiten. Unter anderem haben wir den Taycan präsentiert, unseren ersten vollelektrischen Sportwagen“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG: „Dank unserer attraktiven Produktpalette aus effizienten Benzinern, performanten Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen und nun auch reinen E-Sportlern sind unsere Auslieferungen im Geschäftsjahr 2019 erneut angestiegen.“ Wobei der Erfolg des abgelaufenen Jahres weit mehr als eine Momentaufnahme sei, wie Blume erklärt: „Unser zentrales Ziel ist wertschaffendes Wachstum. Unser Ergebnis haben wir in den letzten fünf Jahren um mehr als 60 Prozent gesteigert. Wir schaffen damit die Voraussetzungen, um unserer unternehmerischen Verantwortung ganzheitlich gerecht werden zu können: ökonomisch, ökologisch und sozial.“

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Das Jahr des Taycan

4 P19 0828 Laden 350„2019 haben wir neue Spitzenwerte bei Umsatz und Ergebnis vor Sondereinflüssen erreicht. Das Plus beim Ergebnis resultiert insbesondere aus dem starken Volumenzuwachs sowie aus der positiven Entwicklung unserer weiteren Geschäftsfelder und Sparten. Gleichzeitig belasteten die wachstumsbedingten höheren Fixkosten, hohe Zukunftsinvestitionen in die Elektrifizierung und Digitalisierung sowie Währungseffekte das Ergebnis“, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT der Porsche AG. „Trotz allem ist es uns gelungen, mit einer operativen Umsatzrendite von 15,4 Prozent vor Sondereinflüssen und einer Kapitalrendite von 21,2 Prozent unsere strategischen Ziele erneut zu übertreffen.“

Aus der Diesel-Thematik haben sich im zweiten Quartal 2019 Sondereinflüsse in Höhe von 0,5 Milliarden Euro ergeben. Nach Sondereinflüssen belief sich das operative Ergebnis der Porsche AG im Geschäftsjahr 2019 auf 3,86 Milliarden Euro; die Umsatzrendite nach Sondereinflüssen betrug 13,5 Prozent.

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Stärkster Zuwachs in Deutschland und Europa

4 MG 2229 GT4 350Bei den Auslieferungen sorgten insbesondere die Modellreihen Cayenne und Macan für ein deutliches Plus: Vom Cayenne wurden 92.055 Exemplare ausgeliefert und damit 29 Prozent mehr als im Vorjahr. Vom Macan gingen 99.944 Einheiten in Kundenhand – das entspricht einer Steigerung von 16 Prozent gegenüber 2018. Auf seinem Heimatmarkt sowie im gesamten europäischen Markt erreichte Porsche mit einem Plus von jeweils 15 Prozent in 2019 die stärkste Steigerung. In Deutschland wurden 31.618 Fahrzeuge ausgeliefert, in Europa insgesamt 88.975 Fahrzeuge. Auch in seinen beiden größten Märkten verzeichnete der Sportwagenhersteller einen Anstieg. In China gingen 86.752 Fahrzeuge in Kundenhand über und damit acht Prozent mehr als in 2018. In den USA steigerte Porsche seine Auslieferungen ebenfalls um acht Prozent auf 61.568 Fahrzeuge. Damit trotzte der Sportwagenhersteller einer sich eher abschwächenden gesamtwirtschaftlichen Lage in diesen beiden Märkten.

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Konsequent nachhaltig

IMG 8098 992 h 250Elektromobilität ist bei Porsche ein Job-Motor: Für den Taycan sind rund 2.000 neue Arbeitsplätze entstanden und das Unternehmen hat eine umfassende Qualifizierungsoffensive gestartet. Die Produktion des Elektro-Sportwagens erfolgt CO2-neutral im Stammwerk Zuffenhausen. Seit Beginn 2020 hat Porsche die gesamte Energieversorgung des Standorts CO2-neutral gestellt: Die neuen Gebäude sind energieeffizient, der Strom stammt aus regenerativen Quellen. Die Wärme erzeugt das Unternehmen in eigenen Blockheizkraftwerken – betrieben mit Biogas, das aus Reststoffen und Abfällen gewonnen wird.

Hohe Investitionen

Der Sportwagenhersteller investiert bis 2024 rund 10 Milliarden Euro in die Hybridisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung seiner Fahrzeuge und baut sein Angebot im Bereich der Elektromobilität konsequent aus: Als nächstes Modell geht das erste Derivat des Taycan an den Start, der Cross Turismo. Die neue Generation des Kompakt-SUV Macan wird ebenfalls elektrisch angetrieben und damit die zweite rein batteriebetriebene Modellreihe von Porsche sein. Das Unternehmen geht davon aus, dass Mitte dieses Jahrzehnts bereits die Hälfte der gesamten Produktpalette elektrisch oder teilelektrisch als Plug-in-Hybrid verkauft wird.

„Bereits vor unserer Weltpremiere im September hatten wir für den Taycan rund 30.000 ernsthafte Kaufinteressenten“, sagt Blume: „Zwischenzeitlich haben mehr als 15.000 Kunden ihren Kaufvertrag unterschrieben. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit der Attraktivität des Taycan und unserer Derivate von 911, 718 und Cayenne auch in 2020 eine hohe Nachfrage erreichen können.“

„Die kommenden Monate erwartet uns ein wirtschaftlich und politisch herausforderndes Umfeld, nicht zuletzt mit Blick auf die Unsicherheiten in Bezug auf das Corona-Virus“, sagt Finanzvorstand Meschke. Trotz sehr hoher Investitionen in die Elektrifizierung der Produktpalette, die Digitalisierung sowie den Ausbau und die Erneuerung der Standorte wolle das Unternehmen sicherstellen, dass es seinen hohen Ertragsanspruch weiterhin erfüllt, so Meschke. „Mit Maßnahmen, die zur Effizienzsteigerung beitragen, und indem wir neue profitable Geschäftsfelder erschließen, wollen wir auch in Zukunft unser strategisches Ziel einer operativen Umsatzrendite von 15 Prozent erreichen“, betont Meschke.

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Kommentar

3 IMG 6763 h 250Porsche jubelt zu Recht. Das muss man erst mal nachmachen. Aber wir erinnern uns. Auch Porsche hatte mal richtig schwere Zeiten, als Dr. Wendelin Wiedeking (Mr. Porsche) das Steuer übernahm und die erfolgsverwöhnte Marke wieder in die schwarzen Zahlen führte.

2020 ist wieder ein Wendepunkt. Corona macht den Ausblick noch etwas undurchsichtig. Aber falls es wirklich 30.000 Vorbestellungen für den Taycan gibt, ist der Break-Even-Point sicher erreicht. Mit dem Taycan 4S starte das günstigste eAuto bei 105.607 Euro*. OK, Porsche war nie ein Schnäppchen, aber im Vergleich kostet der günstigste 718 Cayman mit 55.508 Euro gerade mal die Hälfte. Da muss Porsche sicher nachbessern. Denn auch der "Dritt-Porsche" könnte für die Fahrt zum Golfplatz ein Elektroauto sein. Warten wir es ab.

Natürlich freuen wir uns auf den Porsche Monat Mai mit dem Porsche Taycan Turbo und dem Porsche 911 C2.

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Fotos © 2020 Porsche Presse, © 2019 Redaktionsbüro Kebschull

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